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Sonntag, 24. April 2016, 17.00 Uhr, Klosterkirche Sursee

KLAVIERTRIO

Benjamin Engeli, Klavier
Bernhard Röthlisberger, Klarinette
Maximilian Hornung, Violoncello

Benjamin Engeli zählt zu den vielseitigsten Pianisten der jungen Generation. Er musiziert in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London, der Hamer Hall Melbourne, dem Teatro Municipal Rio de Janeiro, dem Oriental Arts Center Shanghai oder dem Konzerthaus Wien. Als Solist konzertiert er mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester Moskau oder dem Tonhalle Orchester Zürich. Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet er sich mit Begeisterung der Kammermusik: als Mitglied des Tecchler Trios gewann er 2007 den ARD-Musikwettbewerb in München, inzwischen führt er mit dem Gershwin Piano Quartet, dem Zurich Ensemble und verschiedenen anderen Formationen eine weltweite Konzerttätigkeit. Seit 2009 ist er als Dozent für Kammermusik an der Hochschule für Musik in Basel tätig, und seit 2013 leitet er eine Klavierklasse am Landeskonservatorium Vorarlberg in Feldkirch. Benjamin Engeli stammt aus einer Musikerfamilie und begann schon früh, sich für die verschiedensten Instrumente zu begeistern. Er studierte zuerst Horn, konzentrierte sich aber bald auf sein Hauptinstrument Klavier und wurde dabei zu einem grossen Teil von Adrian Oetiker an der Musikakademie Basel ausgebildet. Weitere Studien folgten bei Homero Francesch, Lazar Berman, Maurizio Pollini und Andràs Schiff.

Mit bestechender Musikalität, instinktiver Stilsicherheit und musikalischer Reife erobert der junge Cellist Maximilian Hornung, dessen Karriere mit dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs 2005 begann, die internationalen Konzertpodien. Für seine erste Sony-CD erhielt er den ECHO Klassik-Preis 2011 als Nachwuchskünstler des Jahres. 2012 folgte die Veröffentlichung von Dvoráks Cellokonzert mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Sebastian Tewinkel, ausgezeichnet mit dem ECHO Klassik 2012 als „Konzerteinspielung des Jahres (19. Jhd. im Fach Cello)“. Als Solist konzertiert er mit so renommierten Klangkörpern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchener Kammerorchester, dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester Moskau und dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo unter Dirigenten wie Daniel Harding, Jirí Belohlávek, Heinrich Schiff, Yakov Kreizberg, Bernard Haitink und Manfred Honeck. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen unter anderem Anne-Sophie Mutter, Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, Francois Leleux, Igor Levit, Yefim Bronfman, Jörg Widmann und Tabea Zimmermann. Er wurde von zahlreichen Festivals eingeladen, darunter Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Rheingau, Luzern, Verbier, Ravinia und Hong Kong und ist zu Gast auf Podien wie den Philharmonien Berlin, Köln und Essen, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam und der Londoner Wigmore Hall. Höhepunkte der Saison 2013/14 sind sein Rezital-Debüt beim Lucerne Festival, die Debüts mit der Tschechischen Philharmonie und den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Manfred Honeck, seine Konzerte mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Robin Ticciati sowie sein Orchesterdebüt im Concertgebouw Amsterdam mit Het Gelders Orkest unter Antonello Manacorda. Weiterhin gastiert er erstmalig bei den Hamburger Symphonikern unter Ion Marin und den Bamberger Symphonikern unter Krzysztof Urbánski, und wird in Japan mit einem Solorezital sowie im Duo mit der Pianistin Hisako Kawamura zu hören sein. Der gebürtige Augsburger freut sich besonders, 2013/14 Artist-in-Residence bei den Augsburger Philharmonikern zu sein. Maximilian Hornung erhielt mit acht Jahren seinen ersten Cello-Unterricht. Seine Lehrer waren Eldar Issakadze, Thomas Grossenbacher und David Geringas. Als Cellist des Tecchler Trios, dem er bis 2011 angehörte, gewann er 2007 den Ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Seit 2010 nimmt er exklusiv für Sony Classical auf. Weitere Einspielungen entstanden für Genuin, Bridge Records, CC ClassicClips und CPO. Maximilian Hornung wird vom Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung und vom Borletti-Buitoni-Trust in London unterstützt und gefördert.

Bernhard Röthlisberger, Klarinette
Studien bei Thomas Friedli in Genf, 1992 Premier Prix de Virtuosité (Solistendiplom) mit Auszeichnung, sowie bei Antony Pay, Michel Arrignon, Ernesto Molinari (Bassklarinette). Von 1993 bis 2010 war er Mitglied des Luzerner Sinfonieorchesters, seither amtet er als Solo-Klarinettist des Berner Symphonie-Orchesters. Als Solist und Kammermusiker gibt er regelmässig Konzerte in ganz Europa. Mehrere CD-Produktionen für Musiques Suisses, GALLO und pan classics.
Bernhard Röthlisberger unterrichtet an den Musikhochschulen Zürich und Bern und ist künstlerischer Leiter der Meisterkurse Rheinau.

 

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